Equalizer beim Mastering


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Sie möchten sich selbst am Mastering Ihres Songs versuchen und benötigen Informationen zur Verwendung eines Equalizers? Dagegen spricht überhaupt nichts, ein Equalizer ist ein unverzichtbares Tool fürs Mastering. Im Folgenden einige Tipps, wie der Equalizer richtig eingesetzt wird.

Equalizer
Equalizer (EQ), Bild: Mastern.net

Der Equalizer regelt das Frequenzspektrum eines Songs oder eines Signals und kann damit die Klangfarbe der Spur oder des Mixes beeinflussen. Dies erfolgt durch das Anheben oder Absenken verschiedener Frequenzen. Er kann zudem dabei behilflich sein, einzelne Spuren im Mix aneinander anzupassen (z.B. sich überschneidende Frequenzen regeln) oder neue Spuren in die Abmischung zu integrieren.

Durch den EQ können einzelne Instrumente in bestimmten Frequenzbereichen hervorgehoben oder in den Hintergrund gerückt werden. Auch bestimmte Effekte können damit erzeugt werden, wie etwa die Megafon-Stimme.

Es existieren verschiedene Equalizer-Modelle, wie etwa der Shelving EQ, der Parametrische EQ und der grafische EQ. Die Anwendung eines Equalizers ist beim Mixen nicht unbedingt einfach. Denn arbeitet man an der perfekten Klangfarbe einer Spur, kann es sein, dass diese nach der Bearbeitung nicht mehr in den Gesamtmix passt. Deshalb sollte hierbei zwischen Solospur und Gesamtmix zwischendurch hin- und hergeswitcht werden.

Die meisten Equalizer arbeiten etwa zwischen 10 Hz und 20 kHz. Dies ist der maximale Bereich, den das menschliche Ohr wahrnehmen kann.