Glasmastering


in Technik

Beim Glasmastering für eine CD wird die Auskunft des Masterings mit Hilfe eines Laserstrahls, ähnlich wie beim Brennen einer CD-R, auf eine beschichtete Glasscheibe transferiert. Deren Diameter beziffert 240 mm und die Dicke 6 mm. Sie hat möglicherweise auch einen metallenen Innenkreis, um die Industrie betreffende Adaption möglich zu machen.

Die Träger werden extra für das Glasmastering errichtet und die Trägerfläche muss vollständig glatt poliert sein, denn schon winzige Kratzer auf dem Glasträger beeinflussen die Güte des produzierten Glasmasters. Das daraus entstehende Glasmaster dient als Schablone für die Anfertigung des Stampers bei der Galvanisierung.

Die photophobe Lackbeschichtung wird allerdings zu Anfang der Galvanisierung irreversibel vernichtet, sodass nur die davon produzierten werkspezifischen Stamper eingelagert und für folgende Pressungen eingesetzt werden können. Beim „Glasmastering“ geht es um einen galvanischen Prozess, der bei der Industriepressung für die Anfertigung des zur Fertigung benötigten Presswerkzeugs (Stampers) notwendig ist. Glasmastering muss in einem Reinraum, der wenigstens die Voraussetzungen der Klasse 100 (=ISO 5) erfüllt, ausgeführt werden. Das vorgabengetreue Premaster (CD-R, U-Matic oder Exabyte-Tape, DDP-Image) dient als Schablone für das Glasmaster.

Endstück des Masteringvorgangs ist der Stamper, mit welchem anschließend beliebig zahlreiche CDs gepresst werden können. Diese Vorarbeiten sind unter allen Umständen vonnöten.