Master CD


in Technik

So verschieden Ihre gelieferten Daten sind, beim Audio Premastering in unserem Aufnahmestudio geschieht die abschließende Verwirklichung in ein genormtes Format. Nun bekommt unserer Mix den letzten Schliff.

Das bedeutet der Track steht nun im Vordergrund und nicht mehr die separaten Instrumente. Knackige Tieftöne, sanft funkelnde Höhen und einen „in die Fresse“ Sound werden wir aus unserem letzten Mix dank Premastering erhalten. Dafür verwenden wir einen Equalizer, Multibandkompressor, Aural Exciter, Echo und einen Lautstärkemaximizer. Um eure Sound-Schwierigkeiten zu regeln, solltet Ihr Euch lieber die separaten Spuren vornehmen, statt es beim Premastering auszuprobieren. Bevor ein Medium repliziert wird, so ist die Tonaufnahme Premastering gleichzeitig auch der letzte Zug zur Aufbesserung der Daten.

Ordnen, Schneiden, Fades und PQ-Bearbeitung Standard Sound- und Lautstärkenoptimierung. Falls sich euer Mix bislang nicht so sanft wie die Referenz-Compact Discs anhört, kein Problem. Verwendet aber nicht den Premastering EQ-Filter, sondern besser einen Aural Exciter. Für gewöhnlich fallen die Höhen mit etwa 6db pro Oktave nach oben hin ab. Ziemlich leicht da sich hier nahezu nur nur Obertöne befinden. Falls euch ein Spektrumanalysator zur Verfügung steht, dann seht euch mal das Spektrum von profitorientierten Produktionen an.

Der Abfall zu Hochtonfrequenzen hin ist merklich zu sehen. Stellt demnach – ggf. mit der Hilfe eines Spektrumanalysators – den Premastering EQ-Filter auf einen entsprechenden Frequenzgang in den Höhen ein. Beim Audio-Premastering geht es um die Endmodifikation und Bearbeitung der Einzeltracks und der finalen Anfertigung einer Premaster-CD oder eines DDP (Disc Description Protocol) Masters, welche als Schablone für die Anfertigung des Glasmasters im Presswerk dienen.

Neben der rein technischen Adaption erfolgt durch das Premastering eine Soundverbesserung einer Musik-/Tonproduktion erreicht. Merkt euch, dass sich eure Ohren extrem rasch an den „neuen“ Sound gewöhnen und schaltet deshalb den Premastering EQ-Filter auch mal aus, um das originale Signal ein weiteres mal zu vernehmen.

Hört euch auch währenddessen immer mal wieder eine kommerzielle CD an. Dafür setzen unsere Beobachter eine raffinierte Kette von Sound Tools ein. Nach dem tatsächlichen Audio-Premastering werden beim Premastering die Reihenfolge der Songs bestimmt, Pausen und Titelindizes gesetzt und Ergänzungen wie ISRC, EAN-Codes oder auch CD-Text angelegt. Am Ende erstellen wir eine Premaster-CD die dem Red-Book-Standard für Audio-Compact Discs gleicht.

Versucht auf sogar keinen Fall durch Anheben der Tieftöne einen dicken Wumms zu erreichen. Dies wird nicht klappen. Um die Tieftöne anzuheben, werden wir einen Multiband-Kompressor verwenden! Wichtig allerdings ist ein Low-Shelf zwischen 30Hz und 40Hz. Frequenzen im Bassbereich benötigen extrem viel Energie und werden von den meisten High Fidelity-Speakern ohnehin nicht abgespielt.